EXPERTE WARNT! ▷ Fußpilz UNBEDINGT SOFORT behandeln, sonst…

Schöne und gepflegte Füße wünscht sich jeder. Doch vielen menschen macht der Fußpilz einen Strich durch die Rechnung. Meist denken wir dabei nur an unschöne Füße… Doch eine Pilz-Erkrankung kann auch zu ernsthaften Komplikationen führen. Welche das sind und wie sie aktiv vorbeugen können? DAS sollten Sie wissen…

Was ist Fußpilz? – Tinea Pides

Fußpilz ist eine Infektion der Haut am Fuß. Medizinisch wird „Tinea Pides“ oder auch „Dermatophytose“ genannt. Gängig ist auch die Bezeichnung „Fußmykose“. Pilzerreger breiten sich dabei parasitär äußerlich oder auch innerlich auf oder im Hautgewebe aus. Pilzerkrankungen sind grundsätzlich ansteckend.

Symptome – Wie erkennen Sie, dass Sie Fußpilz haben?

Es gibt mehrere Möglichkeiten, wie man eine eventuelle Erkrankung erkennen kann. Dabei kommt es auch und insbesondere darauf an, welche Stellen an den Füßen betroffen sind. Deshalb muss man Fußpilz-Erkrankungen in die unterschiedlichen Formen untergliedern.

Die verschiedenen Formen der Pilzinfektion

Beim Fußpilz unterscheidet man zwischen drei verschiedenen Erkrankungsformen:

  • Infektion der Zehenzwischenräume
  • schuppig & stark verhornt
  • Bläschenbildung

Fußpilz zwischen den Zehen

fusspilz nagelpilz zwischen den zehen

In Zehenzwischenräumen nisten sich gerne Pilz-Erreger ein. Meist treten die ersten Symptome zwischen dem vierten und fünften Zeh auf. Mediziner nennen diese Pilzerkrankung „Tinea pedis interdigitalis“. Interdigital bedeutet zwischen den Zehen beziehungsweise Fingern. Anfangs weicht die Haut lediglich etwas auf. Dann können folgende Symptome sichtbar sein:

  • Hautrötung
  • Schuppen
  • Juckreiz
  • Entstehung von weißen, dicken Hautschichten
  • Bildung von tiefen, schmerzhaften Rissen
  • Bläschenbildung an den Seitenflächen der Zehen

Schuppiger und stark verhornter Fußpilz

Der Pilz kann aber nicht nur die Zehen befallen, sondern auch die Fußsohle betreffen. Dies heißt medizinisch „Tinea pedis plantaris“. Umgangssprachlich wird diese Art des Fußpilzbefalls auch „Mokassin-Form“ genannt. Die Ausbreitung geschieht meist langsam und breitet sich auf die Fußkanten und den Fußrücken aus.

Typische Symptome sind:

  • Schuppen in Verbindung mit Verhornung („squamös-hyperkeratotisch“)
  • leichte bis mäßig starke Entzündung der Haut
  • Bildung von dicken Hornhaut-Schichten
  • Entstehung schmerzhafter Risse an den Fersen.

Fußpilz mit Bläschen

Der Pilz kann auch in Verbindung mit flüssigkeitsgefüllten Bläschen an den Fußkanten und am Fußgewölbe auftreten. Diese Form der Pilz-Erkrankung nennt sich vesikulos-dyshidrotisch. Meist platzen diese Bläschen aufgrund der dicken, verhornten Fußsohle nicht von selbst auf, sondern trocknen ein. Die Konsequenz ist eine gespannte Haut in Verbindung mit Juckreiz.

EXPERTE WARNT! – Mögliche Komplikationen bei Fußpilz

Mediziner berichten, dass Fußpilz-Erkrankungen gerne unterschätzt werden, doch es handelt sich hierbei nicht um eine Lappalie. Nicht oder falsch behandelt, kann sich Fußmykose auf die Nägel ausbreiten (Nagelpilz) und auch weitere gesundheitliche Probleme mit sich ziehen.

Ein Pilzbefall zerstört die natürliche Abwehr der Haut vor freien Radikalen, Bakterien und Viren. Diese können dann leichter in tiefere Hautschichten eindringen und dort Schäden anrichten, wie andere Organe befallen oder Körperfunktionen stören. Beispielsweise eine entsteht die Wundrose (Erysipel) häufig aufgrund einer Fußpilz-Erkrankung.

Therapie & Behandlungsmöglichkeiten – Was tun gegen Fußpilz?

Im Anfangsstadium einer Fußpilz-Erkrankung genügen oftmals äußerliche Behandlungen mit medizinischen Mitteln oder natürlichen Hausmitteln. Jedoch sollte man im Fortgeschrittenen- und Endstadium von einer Eigenbehandlung Abstand nehmen. Dann ist ein Arztbesuch sowie eine innerliche Behandlung mit Medikamenten unumgänglich.

Äußerliche Behandlung der Pilzinfektion

fußpilz creme salbe

Zunächst kann man versuchen mit natürlichen Mitteln die Pilz-Erkrankung in den Griff zu bekommen. Meistens werden die Wirksubstanzen mittels Salbe oder Creme auf den erkrankten Stellen aufgetragen. Von hier aus können sie in die tieferen Hautschichten eindringen.

Welche Hausmittel können helfen?

Bei unserer Recherche haben wir viele Berichte über Hausmittel zur Fußpilz-Bekämpfung gelesen. Hier die effektivsten Hausmittel:

  • Fußbad mit warmem Wasser und schwarzem Tee (Tannin wirkt äußerst effektiv gegen die Pilzinfektion)
  • Fußbad mit warmem Wasser und Salbei, Eichenrinde und Zinnkraut (Kräuter zu einem Sud aufkochen)
  • Zwiebel und Knoblauch auf die betroffenen Stellen einreiben (die Substanz Allicin wirkt gegen eine Ausbreitung des Fußpilzes)
  • Honig (entzündungshemmende Inhaltsstoffen und antimykotische Wirkung)
  • Fußbad mit warmem Wasser und Apfelessig (keimtötende Wirkung)
  • Heilerde beziehungsweise gründe Mineralerde (entzieht Giftstoffe)
  • Teebaumöl auf die befallenen Stellen auftragen
  • Backpulver, mit dem der Fuß gepudert wird

Salben & Cremes gegen Fußpilz

Arzneimittel zum äußerlichen Auftragen gegen Fußpilz-Erkrankungen gibt es in Form von Salben und Cremes. Diese sind rezeptfrei in der örtlichen Apotheke oder in Online-Apotheken erhältlich. Handelsübliche Wirkstoffe sind unter anderem:

  • Miconazol
  • Econazol
  • Terbinafin
  • Clotrimazol
  • Bifonazol

Helfen Sprays gegen Fußpilz?

Der größte Vorteil an Sprays gegen Fußspray ist, dass der direkte Kontakt mit der Hand und den Fingern an den betroffenen Stellen vermieden wird. Häufig eingesetzte Wirkstoffe sind dabei Terbinafin, Itraconazol, Clotrimazol, Miconazol und Bifonazol.

Hierbei handelt es sich um sogenannte Breitspektrum-Antimykotika, die mehrere Pilzerreger bekämpfen können. Oftmals wird den Sprays aber keine so effektive Wirkung von Sprays nachgesagt, da sie nicht so tief in die Haut eindringen wie Salben oder Cremes.

Medizinische Bekämpfung von Innen

Irgendwann ist der Pilz so weit fortgeschritten, dass er mit äußerlichen Mitteln nicht mehr zu behandeln ist. Dann helfen meist nur noch Medikamente, die von Innen wirken. Dazu zählen in der Regel vor allem Tabletten.

Ärztliche Diagnose – Pilzinfektion genau bestimmen

Meist ist „Tinea pedis“ leicht zu erkennen. Dennoch sollte man einen Arzt aufsuchen, um eine genaue Diagnose zu bekommen und möglichen Risiken und die nächsten Handlungsschritte abzuklären. Dieser schabt dann einige Hautschuppen von der betroffenen Hautstelle ab und untersucht diese anschließend unter dem Mikroskop. Gegebenenfalls kann der Erregertyp auch im Labor bestimmt werden.

Antipilzmedikamente

Wenn die äußerliche Behandlung mit Salben, Cremes oder sonstigen Hautmitteln nicht anschlägt, dann wird der behandelnde Arzt möglicherweise Anti-Pilz-Mittel in Tablettenform verschreiben. Diese Tabletten enthalten Wirkstoffe wie Itraconazol oder Terbinafin. 

Das Rezept stellt der Arzt nur als Ultima Ratio aus, denn im Vergleich zur äußerlichen Behandlung kann es bei der Einnahme zu Nebenwirkungen, wie zum Beispiel Magen-Darm-Beschwerden, Leberproblemen oder Kopfschmerzen, kommen.

Ursachen – Wie kommt es zu einem Fußpilz?

fusspilz ursachen

Fußpilz kann verschiedene Auslöser haben, jedoch findet die Ansteckung meist von Mensch zu Mensch statt. Eine Infektion ist durch eine direkte oder indirekte Übertragung möglich. Insbesondere öffentliche Bäder, Hotelflure und Leihschuhe sind dafür bekannt, Pilze leicht zu übertragen.

Indirekte Übertragung:

Mit Fußpilz kann man sich grundsätzlich überall dort anstecken, wo infizierte Personen barfuß gehen und Hautschüppchen hinterlassen.

Beispielsweise:

  • Fußböden in öffentlichen Bädern, Duschen und Saunen
  • Teppichböden in Hotels
  • Yoga- und Pilatesmatten im Fitness-Center
  • Schuhe im Geschäft (nur mit Strümpfen anprobieren)

Direkte Übertragung:

Der Fußpilz wird dabei durch unmittelbaren Hautkontakt weitergegeben (bei Kontaktsportarten wie Judo oder Kickboxen). Pilze lieben ein feuchtes Milieu. Dieses herrscht beispielsweise in den Zwischenräumen der Zehen.

Weitere Ursachen einer Fußpilz-Erkrankung:

  • Enge, geschlossene Schuhe
  • Schweißfüße (entstehen durch häufiges Tragen von Sport- oder Kunststoffschuhen)
  • schlechtes Abtrocknen der Füße
  • kleinere Hautverletzungen
  • geschwächte Körperabwehr

Warum gerade Ich? – Risikogruppen

Fußpilz kann zwar grundsätzlich jeden treffen, jedoch sind einige Personengruppe stärker von einer Infektion betroffen als andere. Dies sind Risikogruppen:

  • Personen mit einem schwachen Immun- und Abwehrsystem
  • Ältere Menschen
  • Kinder
  • Männer (eher als Frauen)
  • Personen mit Fußfehlstellungen (wie starke Annäherung der Zehen)
  • Diabetiker
  • Menschen mit Durchblutungsstörungen
LESER HELFEN LESERN

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Ausbruch vermeiden – Fußpilz vorbeugen

Wenn Sie folgende Ratschläge berücksichtigen, können Sie Fußpilz aktiv vorbeugen. Man muss natürlich dazusagen, dass auch dann keine Garantie bestheht, von Fußpilz gänzlich verschont zu bleiben.

  • Achten Sie auf trockene Zehenzwischenräume
  • Verzicht auf zu enges Schuhwerk und Synthetik-Materialien bei Schuhen und Strümpfen
  • Regelmäßige Desinfektion der Schuhe
  • Waschen von Socken und Strümpfe bei mindestens 60 Grad Celsius
  • In öffentlichen Schwimmbädern, Duschen oder Saunen immer Badeschlappen tragen
  • Auf öffentlichen Teppichböden wie beispielsweise in Hotelzimmern niemals barfuß gehen

Fazit

Fußpilz ist lästig und eine nicht zu unterschätzende Erkrankung, die hoch ansteckend ist. Bemerken Sie Symptome, sollten Sie nicht warten und einen Arzt aufsuchen, denn damit tun Sie sich und Ihren Mitmenschen keinen Gefallen. Die Chancen eine Fußpilz-Erkrankung mit Hausmitteln und Cremes in den Griff zu bekommen stehen gut, doch wenn es schlimmer wird, sollten Sie in jedem Fall einen Arzt aufsuchen.

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