Körperfett reduzieren – 10 Tipps

Körperfett reduzieren, das ist meistens leichter gesagt als getan. Rund jeder zweite Deutsche im Alter von 18 bis 80 Jahren ist heute übergewichtig. Ein zu hoher Körperfettanteil führt früher oder später fast zwangsläufig zu gesundheitlichen Problemen. Im folgenden Ratgeber erfahren Sie alles Wissenswerte über Körperfett und wir zeigen Ihnen einfache Tipps und Tricks, mit denen sie leichter überflüssiges Körperfett reduzieren können.

Körperfett reduzieren – 10 Tipps und Tricks

Ob am Bauch, Hüften, Oberschenkeln oder Armen – etwas Körperfett braucht jeder Mensch zum Leben und zum Überleben. Geht der Körperfettanteil jedoch über ein gesundes Maß hinaus, sind gesundheitliche Probleme vorprogrammiert. Wir haben daher für sie 10 Tipps und Tricks zusammengestellt, mit denen sie leicht und schnell überflüssiges Körperfett reduzieren und gesundheitlichen Problemen vorbeugen können.

Körperfett reduzieren mittels Fatburner

Unser erster Tipp zum Körperfett reduzieren sind sogenannte Fatburner. Sie gelten seit einigen Jahren bei Bodybuildern und Profisportlern als einfacher Weg, um einen zu hohen Körperfettanteil zu reduzieren. Wissenschaftliche Studien belegen, dass Fatburner Körperfett reduzieren, ohne Sport treiben oder die Ernährung umstellen zu müssen.

Wir haben den ICG Fatburner in unserem großen Fatburner Test selbst getestet und sind von seiner Wirkung überzeugt. Der Fatburner wird in Deutschland hergestellt und enthält im Gegensatz zu anderen Präparaten nur einen hochwirksamen Bestandteil: rein pflanzlichen Garcinia Cambogia Extrakt. Nebenwirkungen sind somit nicht zu befürchten. Garcinia Cambogia ist bei uns besser bekannt als Tamarinde.

Die in der Schale der Tamarinde enthaltene Hydroxycitronensäure (HCA) regt den Stoffwechsel an und verringert das Hungergefühl. Den Körperfettanteil zu reduzieren wird dadurch erheblich beschleunigt und erleichtert. Zudem enthält Garcinia Cambogia viele wichtige Vitamine und Mineralien, die Sie zusätzlich unterstützen, wenn Sie Körperfett reduzieren wollen.abnehmen mit icg fatburner

Bewusst und langsam essen – so können Sie Körperfett ganz einfach reduzieren

Der Körper braucht beim Essen rund 20 Minuten, bis sich ein Sättigungsgefühl einstellt. Dabei spielt es kaum eine Rolle, ob Sie schnell oder langsam essen. Die Zeit bis zum Sättigungsgefühl ist in etwa immer gleich. Wer schnell isst oder beim Essen beispielsweise Fernsehen schaut, nimmt in der Regel mehr Kalorien zu sich, als er wirklich braucht, um satt zu werden.

Daher sollten Sie, wenn sie Körperfett reduzieren wollen, sowohl bewusst wie auch langsam essen. Empfohlen wird, jeden Bissen rund 20 mal zu kauen. Das klingt zunächst mühsam, man gewöhnt sich jedoch schnell daran und es hilft ganz einfach, weniger Kalorien aufzunehmen.

Achten Sie auf eine ausgewogene Ernährung. Frisches Gemüse, zwei bis drei Portionen Obst am Tag und der Verzicht auf Fertiggerichte, helfen ebenfalls beim Körperfett reduzieren.

Mehr Bewegung im Alltag hilft beim Körperfett reduzieren

Jeden Tag ein wenig mehr Bewegung hilft beim Körperfett reduzieren. Jede Bewegung verbraucht Kalorien. Je mehr sie sich bewegen, umso mehr Kalorien verbrauchen sie. Aus diesem Grund hilft Sport beim Abnehmen und beschleunigt den Fettabbau. Doch es muss nicht gleich Jogging oder der tägliche Besuch im Fitnessstudio sein, wenn Sie das Körperfett reduzieren wollen.

Es ist einfach, mehr Bewegung in den Alltag zu integrieren. Wenn Sie mit dem Fahrrad anstatt mit dem Auto zum Einkaufen fahren, die Sonntagsbrötchen beim Bäcker um die Ecke zu Fuß holen oder das ein oder andere Mal die Treppe anstatt den Aufzug zu benutzen, hilft dies sehr beim Körperfett reduzieren.

Auf Zucker und Alkohol soweit wie möglich verzichten

Körperfett reduzieren Zucker Alkohol

Nicht nur Süßigkeiten oder die viel gescholtene Cola enthalten viel Zucker. Zucker verbirgt sich in großen Mengen in vielen verarbeiteten Lebensmitteln, ohne dass er auf den ersten Blick zu erkennen ist. Ob Ketchup, Tiefkühlpizza oder Fruchtjoghurt – oft enthalten diese Lebensmittel mehr Zucker, als für eine schlanke Linie gut wäre.

Zucker ist ein billiger Rohstoff. Zucker gibt viel Masse und sorgt bei vielen Zubereitungen dafür, dass sie überhaupt genießbar sind und einigermaßen schmecken. Schauen Sie sich beim Einkaufen die auf der Verpackung aufgedruckte Nährwerttabelle an. So können Sie stark zuckerhaltige Lebensmittel erkennen und nicht nur überflüssiges Bauchfett vermeiden.

Alkohol enthält ebenfalls viele Kalorien. Nicht ohne Grund wird so mancher Bauch als Bierbauch bezeichnet. Aber insbesondere in Kombination mit Säften und Likören, wie sie bei Cocktails verwendet werden, sind alkoholische Getränke durch den enthaltenen Alkohol und den Zucker in den verwendeten Säften wahre Kalorienbomben.

Um das Körperfett zu reduzieren, sollten Sie so weit wie möglich auf Alkohol, Süßigkeiten, Softdrinks und verarbeitete Lebensmittel verzichten. Natürlich müssen Sie nicht auf alles verzichten. In Maßen genossen ist dagegen nichts einzuwenden.

Körperfett reduzieren durch ausreichenden Schlaf

Wer nicht genug schläft, ist oft unbewusst sehr gestresst. Grund dafür ist das als Stresshormon bezeichnete Cortisol. Wer nicht genug schläft, der schüttet mehr Cortisol aus, als jemand der ausreichend schläft. Cortisol hat einen erheblichen Einfluss auf den Zuckerstoffwechsel und fördert die Speicherung von Fett.

Körperfett reduzieren gelingt leichter durch einen erholsamen, möglichst ungestörten und ausreichenden Schlaf. Ein erholsamer Schlaf ist wichtig, damit sich der Körper regenerieren und Körperfett abbauen kann. Das Schlafbedürfnis jedes Einzelnen ist dabei sehr individuell.

Mediziner empfehlen, dass ein Mensch etwa sechs bis acht Stunden schlafen sollte, um wirklich ausgeruht den Tag zu beginnen. Wenn immer möglich, sollten Sie sich einen gewissen Schlafrhythmus angewöhnen. Das heißt, gehen Sie immer um etwa die gleiche Zeit zu Bett und stehen Sie um die gleiche Zeit wieder auf.

Körperfett reduzieren durch mentales Training

Mit mentalem Training können Sie ebenfalls das Körperfett reduzieren. Mentales Training hilft Ihnen, alte Gewohnheiten abzulegen und sich neue Gewohnheiten, mit denen Sie den Körperfettanteil gezielt reduzieren können, anzugewöhnen. Mentales Training heißt, dass Sie sich vorstellen, wie Sie gerne aussehen würden oder wie viel Sie wiegen möchten.

Konzentrieren Sie sich auf dieses Ziel und legen sich in Gedanken die Schritte zurecht, mit denen Sie dieses Ziel erreichen wollen. Durch diese mentale Änderung ihrer Einstellung wird es leichter gelingen, neue Gewohnheiten, die denen sie den Anteil an Körperfett reduzieren, in Ihren Alltag zu integrieren.

Dies gelingt sicherlich nicht von heute auf morgen, sondern benötigt etwas Zeit und Übung. Ein guter Zeitpunkt für das mentale Training ist der Abende, wenn Sie zur Ruhe gekommen sind und nicht abgelenkt werden. Trainieren Sie Ihre Gedanken regelmäßig, wenn Sie vor dem Einschlafen entspannt im Bett liegen.

Erzählen sie auch ihrer Familie und guten Freunden von ihrem Vorhaben abzunehmen. Dann haben sie Unterstützung, wenn es mal nicht so läuft, wie Sie es sich vorstellen.

Stress vermeiden und Körperfett reduzieren

Körperfett reduzieren Stress vermeiden

Stress im Alltag ist eines der größten Hindernisse, wenn Sie Körperfett reduzieren wollen. Wahrscheinlich geht es Ihnen so, wie den meisten Menschen, und Sie versuchen, Stress durch Essen zu kompensieren. In Stresssituationen greifen viele Menschen vor allem zu süßen und fetthaltigen Lebensmitteln.

Der Grund dafür ist, dass diese Lebensmittel die Ausschüttung der als Glückshormone bezeichneten Endorphine auslösen. Endorphine rufen ein entspanntes und wohliges Gefühl hervor, von dem Ihr Körper nicht genug bekommen kann. Dieses Verlangen wird ganz automatisch vom Gehirn gesteuert und kann aktiv nicht beeinflusst werden.

Darüber hinaus führt Stress immer zu einer erhöhten Ausschüttung des Hormons Cortisol, das die Ablagerung von Fett in den Fettzellen begünstigt. Wann immer möglich, sollten Sie Stress auslösende Momente im Alltag vermeiden oder so schnell wie möglich aus der Welt schaffen. Dadurch werden Sie ganz einfach weniger zucker- und fetthaltige Lebensmittel zu sich nehmen, das Körperfett reduzieren und kein neues Körperfett speichern.

Körperfett reduzieren mit Superfoods

Die sogenannten Superfoods sind nicht nur eine wertvolle Ergänzung des täglichen Speiseplans, sie helfen auch, das Körperfett zu reduzieren. Viele Superfoods wie Mandeln, Olivenöl, der Saft von Cranberries oder Rosskastanien sind reich an wertvollen Fetten, Vitaminen, Eiweiß und Ballaststoffen, die beim Körperfett reduzieren helfen.

Vor allen Dingen eine hohe Menge an ungesättigten Fettsäuren, wie sie beispielsweise in Olivenöl aber auch in Makrelen und anderen fettreichen Fischen enthalten sind, fördern den Fettstoffwechsel und helfen so, das überflüssige Körperfett zu reduzieren. Orangen, Grapefruits, Ananas oder Limetten sind reich an Vitaminen und Enzymen, die den Fettstoffwechsel ebenfalls erheblich beschleunigen können.

Ganz nebenbei versorgen Sie Ihren Körper auf diese Weise mit ausreichend Vitamin C und anderen lebenswichtigen Vitamine sowie wertvollen Antioxidantien, die ihre Körperzellen schützen. Superfoods erhalten Sie heute in jedem guten Supermarkt oder in Reformhäusern. Sie können diese wertvollen Lebensmittel ganz einfach in Ihre tägliche Ernährung integrieren und so schneller Körperfett reduzieren.

Körperfett reduzieren durch ausreichendes Trinken

Wer das Körperfett zu reduzieren will sollte darauf achten, ausreichend zu trinken. Ungesüßter Tee, Kaffee und insbesondere kaltes Mineralwasser oder Leitungswasser können das Körperfett reduzieren. Wenn Sie kaltes Wasser trinken, benötigt Ihr Körper viel Energie, um das Wasser auf Körpertemperatur zu erwärmen.

Dadurch verbrauchen sie viele Kalorien, die Ihr Körper aus dem Körperfett gewinnt. Ein Glas kaltes Wasser vor dem Frühstück regt die Verdauung an und hilft so beim Abnehmen. Viel Wasser trinken vor jeder Mahlzeit hilft darüber hinaus ebenfalls beim Abnehmen, denn die kalorienfreie Flüssigkeit füllt den Magen.

Dadurch reduzieren Sie das Hungergefühl ganz einfach und natürlich. Auf Softdrinks und Fruchtsäfte sollten Sie wegen des hohen Zuckergehaltes jedoch verzichten.

5 Übungen, mit denen Sie Ihr Körperfett reduzieren können

Körperfett reduzieren Übungen

Mit einfachen Übungen für zu Hause können Sie Ihr Körperfett reduzieren, ohne viel Geld für ein Fitnessstudio ausgeben zu müssen. Für die folgenden 5 Übungen benötigen Sie keine speziellen Trainingsgeräte. Regelmäßig ausgeführt helfen diese Übungen dennoch, das Körperfett zu reduzieren.

Jede Übung dauert etwa eine halbe bis eine Minute. Beginnen Sie zunächst jede Übung mit drei Wiederholungen und steigern sie die Wiederholungen Schritt für Schritt, sodass sie den Trainingseffekt erhöhen. Am Anfang reicht es, wenn Sie die Übungen zwei bis dreimal in der Woche ausführen.

Seilspringen

15 Minuten Seilspringen verbraucht etwa 150 bis 200 Kalorien. Seilspringen ist daher eine der effektivsten Übungen um die Fettverbrennung zu beschleunigen und den Körperfettanteil zu reduzieren. Sie brauchen dazu lediglich ein Springseil und etwas Platz. Ihr Körperfett reduzieren Sie optimal, wenn sie jeden Tag zweimal 10 bis 15 Minuten Seilspringen.

Fangen sie langsam an. Seilspringen verbraucht viele Kalorien und ist deshalb anstrengend, insbesondere, wenn man nicht trainiert ist. Machen Sie am Anfang daher ruhig nach ein bis zwei Minuten eine kurze Pause und steigern Sie die Trainingszeit nach und nach.

Pilates Roll-up

Legen Sie sich für diese Übung mit dem Rücken flach auf eine Gymnastikmatte oder einen Teppichboden und strecken Sie die Arme senkrecht nach oben. Versuchen Sie jetzt, den Oberkörper langsam anzuheben bis das sie aufrecht auf der Matte sitzen. Achten Sie darauf, dass dabei Ihre Beine auf dem Boden liegen bleiben.

Wenn sie sitzen, beugen Sie Ihren Oberkörper so weit wie möglich nach vorne, sodass ihre Fingerspitzen (wenn möglich) die Zehenspitzen berühren. Bewegen Sie Ihren Oberkörper dann wieder langsam zurück, bis dass sie wieder flach auf dem Boden liegen.

Hip-Lift

Für diese Übung legen sich zunächst flach auf den Rücken. Ziehen Sie dann ihre Füße an, bis dass Ihre Unterschenkel senkrecht nach oben zeigen und setzen Sie die Füße in dieser Position auf den Boden.

Versuchen Sie jetzt, Ihr Becken anzuheben, bis dass Sie nur noch mit den Schultern auf dem Boden liegen und Oberschenkel und Oberkörper eine gerade Linie bilden. Bleiben Sie einen Augenblick in dieser Position. Wiederholen Sie diese Übung 5 bis 10 Mal und erhöhen Sie die Wiederholungen nach ein paar Wochen Training.

Knees-Ins

Für die sogenannten Knees-Ins setzen Sie sich auf eine Gymnastikmatte. Strecken Sie Ihre Beine ganz aus. Heben Sie dann Ihre Beine leicht an und ziehen sie ihre Knie in Richtung Oberkörper. Dabei können Sie sich auf den Händen abstützen. Wiederholen Sie diese Übung am Anfang fünf bis zehnmal. Nach zwei bis drei Wochen können Sie die Zahl der Wiederholungen erhöhen oder die Übung täglich ausführen.

Klappmesser

Das sogenannte Klappmesser ist ebenfalls eine effektive Übung, die beim Körperfett reduzieren hilft. Mit der Klappmesser-Übung können Sie insbesondere effektiv das überschüssige Fett an Bauch und Taille reduzieren. Legen Sie sich für diese Übung mit über den Kopf ausgestreckten Armen und ausgestreckten Beinen flach auf den Rücken.

Heben Sie dann Beine und Oberkörper gleichzeitig so weit an, bis dass sich ihre Füße und Hände berühren. Beginnen Sie diese Übung mit wenigen Wiederholungen und steigern Sie die Wiederholungen Woche für Woche.

Ist zu viel Körperfett ungesund?

Beim Körperfett ist es wie bei vielen Dingen. Weder zu viel noch zu wenig ist gesund. Das Körperfett ist nicht nur ein Energiespeicher, es hat eine Reihe wichtiger Funktionen. Das Unterhautfettgewebe isoliert und schützt vor einem zu starken Wärmeverlust. Fettpolster an den Füßen dämpfen die Stöße beim Gehen und Laufen.

Die inneren Organe sind von Fettpolstern umgeben, die sie schützen. Bekannt ist, dass das Bauchfett, das sogenannte viszerale Fett, rund 600 Hormone und Botenstoffe produziert, die unter anderem die Blutgefäße schädigen und zu Herzinfarkt oder Schlaganfall führen können. Zu viel Körperfett ist daher mit Sicherheit ungesund. Überflüssiges Körperfett reduzieren hilft, bis ins hohe Alter gesund zu bleiben.

Welcher Körperfettanteil gilt als normal?

Wer das Körperfett reduzieren will, stellt sich natürlich die Frage, wie viel Körperfett normal und gesund ist. Vor rund 20 Jahren wurden an der Columbia University in New York erstmals Richtwerte für den Körperfettanteil bei Männern und Frauen wissenschaftlich ermittelt. Diese Werte werden heute noch als Referenz genutzt.

Bei den Studien hat sich gezeigt, dass sich der Körperfettanteil mit steigendem Lebensalter ganz natürlich erhöht. Die Wissenschaftler haben bei Studien mit mehr als 1600 Erwachsenen festgestellt, dass für Frauen ein Körperfettanteil zwischen 20 und 30 % als normal anzusehen ist. Für Männer liegt der Wert mit 10 bis 20 % darunter.

Wer viel Sport treibt, hat generell einen geringeren Körperfettanteil. Der Körperfettanteil sollte Männern jedoch nicht weniger als 5 % und bei Frauen nicht weniger als 10 % betragen.

Körperfettanteil messen – 5 Methoden

Körperfettanteil messen

Wer abnehmen will, möchte natürlich wissen, wie hoch sein Körperfettanteil ist. Wenn Sie wissen, wie hoch Ihr Körperfettanteil ist, können sie sehen, ob und wie erfolgreich sie abnehmen.

Mittlerweile stehen verschiedene Methoden und Hilfsmittel zur Verfügung, mit denen Sie Ihren Körperfettanteil einfach zu Hause oder in spezialisierten medizinischen Einrichtungen bestimmen können. Die fünf gebräuchlichsten Messmethoden zur Bestimmung des Körperfettanteils stellen wir Ihnen in den folgenden Abschnitten näher vor.

Körperfettwaage

Körperfettwaagen sehen aus wie normale Personenwaagen. Im Unterschied zu einer normalen Waage messen Sie neben dem Gewicht auch die Muskelmasse sowie den Fett- und Wasseranteil im Körper. Auf der Standfläche einer Körperfettwaage sind Elektronen angebracht, auf die man sich mit bloßen Füßen stellt.

Über die Elektroden wird ein schwacher und vollkommen ungefährlicher Strom durch den Körper geleitet. Die Waage misst dann den Widerstand, den der Körper dem Strom entgegensetzt. Muskelmasse und Wasser haben einen geringeren Widerstand als Körperfett. Anhand des gemessenen Widerstandes, der Größe und dem Gewicht sowie dem Geschlecht berechnet die Waage dann den Körperfettanteil.

Hydrostatische Wiegen

Das sogenannte hydrostatische Wiegen ist mit einer Ungenauigkeit von nur 1,5 % das genaueste Verfahren, um beim Körperfett reduzieren den Körperfettanteil zu bestimmen. Zunächst wird hierbei das Lungenvolumen bestimmt. Danach steigt die Testperson in einem großen Wassertank, bis dass sie vom Wasser getragen wird.

Dabei wird gemessen, wie viel Wasservolumen verdrängt wird. Muskeln und Knochen haben eine höhere Dichte als Wasser. Eine schlanke Person taucht daher tiefer in den Wassertank ein und verdrängt dabei mehr Volumen als jemand, der einen hohen Körperfettanteil hat, da Fett eine geringere Dichte hat als Wasser.

Der Nachteil dieser Methode ist, dass es nur wenige Einrichtungen gibt, wo diese Messung durchgeführt werden kann. Zudem ist eine Messung mit 150 Euro relativ teuer.

Caliper-Zange

Eine Caliper-Zange oder einfach auch Kaliper wird für die sogenannten Calipometrie verwendet. Bei diese Messmethode wird durch eine Messung der Dicke von Hautfalten näherungsweise der Körperfettanteil bestimmt. Je nach Verfahren werden dabei die Hauthautfaltendicke an bis zu 10 Stellen gemessen.

Beispielsweise bei der 3-Punkt Methode für Männern an Brust, Bauch und Oberschenkel. In Tabellen kann abgelesen werden, wie hoch ungefähr der Körperfettanteil des Probanden ist. Ein Problem bei dieser Methode ist, dass im Prinzip nur das Unterhautfettgewebe gemessen wird. Daher können bei dieser Methode nicht immer 100 % richtige Rückschlüsse auf das gesamte Körperfett, beispielsweise auf das tieferliegende viszeral Bauchfett, gezogen werden.

Maßband

Die einfachste und günstige Methode, um beim Körperfett reduzieren den Fortschritt zu bestimmen, ist ein Maßband. Mit dem Maßband werden die Umfänge der Brust, des Bauches, der Hüfte, Oberschenkel und der beiden Bizepse gemessen und die einzelne Messwerte addiert.

Die Messungen können mit einem flexiblen Schneidermaßband einfach selbst durchgeführt werden. Allerdings wird der Körperfettanteil nicht direkt gemessen. Es kann nur überprüft werden, ob die Umfänge an den verschiedenen Körperbereichen zu- oder abgenommen haben. Wer trainiert ist und viel Muskelmasse besitzt, kann bei dieser Messmethode die gleichen Werte erreichen, wie jemand, der untrainiert ist, aber viel Fett unter der Haut hat.

Bio-Impedanz-Analyse

Die Bio-Impedanz-Analyse, abgekürzt BIA, misst den elektrischen Widerstand des Körpers, um den Körperfettanteil zu bestimmen. Körperfettwaagen funktionieren nach diesem Prinzip. Genauer ist die Messmethode, wenn zusätzlich über Handelektroden der Körperwiderstand gemessen wird.

Die Bio-Impedanz-Analyse funktioniert, weil das Muskelgewebe wegen des hohen Wassergehaltes Strom sehr gut leitet. Fett dagegen enthält wenig Wasser, leitet Strom daher schlechter und bietet einen höheren Widerstand. Je höher der Fettanteil des Körpers ist, umso höher ist der Widerstand.

Allerdings können bei der Bestimmung des Körperfettanteils Ungenauigkeiten durch einen veränderten Hautwiderstand oder, wenn vor der Messung mehr oder weniger viel Wasser getrunken wurde, entstehen.

Körperfett reduzieren durch Ernährungsumstellung

Körperfett reduzieren Ernährungsumstellung

Körperfett reduzieren gelingt am leichtesten durch eine Umstellung der Ernährung. Wenn eine Stoffwechselerkrankung als Ursache für eine Zunahme des Körperfettanteils ausgeschlossen werden kann, sind in der Regel eine zu kalorienreiche Ernährung und Bewegungsmangel Ursache für zu viel Körperfett.

In dem Sie ein Kaloriendefizit erzeugen und die Menge der aufgenommenen Nährstoffe anders verteilen, können Sie schnell das Körperfett reduzieren.

Kaloriendefizit

Ein Kaloriendefizit bedeutet, dass sie weniger Kalorien zu sich nehmen, als sie tatsächlich verbrauchen. Dadurch wird Ihr Körper gezwungen, die Fettreserven anzugreifen, um genügend Energie zu erhalten. Ihr täglicher Kalorienbedarf setzt sich aus dem sogenannten Grundumsatz und den Kalorien, die sie für ihre Arbeit und Freizeitaktivitäten benötigen, zusammen.

Im Internet finden Sie verschiedene Rechner, mit denen sie ihren Grundumsatz ganz einfach ermitteln können. Wenn sie dann beispielsweise nur so viel Kalorien zu sich nehmen, wie sie für ihren Grundumsatz benötigen, erzeugen Sie ein Kaloriendefizit und Ihr Körper wird das Körperfett reduzieren, um die für Arbeit und Freizeit benötigte Energie zu gewinnen.

Richtige Nährstoffverteilung

Wichtig sind eine richtige Verteilung der Nährstoffe und eine insgesamt ausgewogene Ernährung, wenn Sie das Körperfett reduzieren wollen. In der Regel essen wir zu viele Kohlenhydrate, die viele Kalorien enthalten. Um den Körperfettanteil zu reduzieren, sollten Sie die Menge an Kohlenhydraten zugunsten von mehr Proteinen verringern.

Beispielsweise, in dem Sie weniger Reis, Nudeln oder Brot und stattdessen mehr Proteine aus Erbsen oder Bohnen und tierischen Proteine aus Fleisch, Fisch und Milchprodukten essen. Achten Sie bei ihrer Ernährung auch auf gesunde Fette. Gesunde Fette sind beispielsweise in Olivenöl oder in Fisch enthalten. Als ungesund gelten dagegen Fette aus Rind- oder Schweinefleisch sowie gehärtete Pflanzenfette in Margarine.

Körperfett reduzieren mit Krafttraining

Körperfett reduzieren Krafttraining Muskelaufbautraining Ausdauertraining

Krafttraining ist in Verbindung mit einer Ernährungsumstellung die ideale Kombination, wenn sie Körperfett reduzieren wollen. Einerseits verbrauchen sie durch ein regelmäßiges Krafttraining sehr viele Kalorien. Andererseits erhöhen Sie durch mehr Muskeln den bereits angesprochenen Grundumsatz.

Das heißt, selbst wenn Sie schlafen und sich nicht bewegen, werden sie mehr Kalorien verbrauchen. Darüber hinaus verbrauchen kräftigere Muskeln bei jeder Bewegung mehr Kalorien, sodass Sie das Körperfett schneller reduzieren werden.

Eine Langzeitstudie der Universität Gießen hat gezeigt, dass die Knochen ältere Menschen, die regelmäßig trainieren und einen geringeren Körperfettanteil haben, deutlich stabiler sind, als bei Menschen die nicht trainieren.

Häufig gestellte Fragen

Wir haben im Internet die unterschiedlichsten Meinungen über das Thema Körperfett reduzieren gelesen. In unterschiedlichen Foren sind wir allerdings immer wieder auf die gleichen Fragen gestoßen. Aus diesem Grund haben wir nachfolgend die fünf häufigsten Fragen mit den passenden Antworten zusammengestellt.

Generell nimmt der als normal und gesund angesehene Körperfettanteil bei Frauen mit dem Alter zu. Bei Frauen im Alter von 20 bis 39 Jahren gelten 21 bis 32,9 % als normaler Körperfettanteil. Für Frauen im Alter von 40 bis 59 Jahren steigt der Wert auf 23 bis 33, 9 % und für Frauen über 60 Jahre sind 24 bis 35, 9 % ein normaler Körperfettanteil.

Bestimmte Nahrungsmittel können Ihnen beispielsweise durch ein hohen Gehalt an wertvollen Fetten, Vitaminen und Ballaststoffen beim Abnehmen helfen. Natürliche Fettverbrenner, mit denen sie leichter Körperfett reduzieren, sind Walnüsse und Mandeln, Ingwer, Avocados, Eier, Lachs, Makrelen, Brokkoli, Ananas, brauner Reis und Spargel. Bauen Sie diese rein natürlichen Fettverbrenner in ihren täglichen Speiseplan ein und sie werden schneller abnehmen.

Im Internet finden Sie verschiedene Rechner, mit denen Sie den Körperfettanteil einfach berechnen können. Je nach KFA Rechner können Sie den Körperfettanteil bestimmen, wenn Sie eine Caliper-Zange oder ein Maßband für die Messung benutzen.

Die Höhe des individuellen Körperfettanteils ist abhängig vom Geschlecht – Frauen haben einen höheren Körperfettanteil als Männer, vom Lebensalter – mit dem Alter nimmt der Körperfettanteil zu, dem körperlichen Fitnesszustand – wer regelmäßig Sport treibt, hat einen niedrigeren Körperfettanteil sowie von der Ernährung.

Das Körpergewicht alleine gibt keine eindeutige Auskunft über den Gesundheits- und Fitnesszustand. Ein hohes Körpergewicht kann sowohl von Muskeln als auch vom Körperfett herrühren. Der Körperfettanteil ist daher ein wichtiger Indikator für den Gesundheits- und Fitnesszustand. Wichtig ist auch die Verteilung des Körperfetts. Insbesondere zu viel Bauchfett gilt als gesundheitsgefährdend.

Fazit

Der menschliche Körper braucht eine gewisse Menge Fett zum Leben. Fett schützt die inneren Organe und ist ein wichtiger Energiespeicher. Ein zu hoher Körperfettanteil ist auf Dauer jedoch nicht gesund. Nutzen Sie unsere 10 Tipps und Tricks kombiniert mit einer gesunden, ausgewogenen Ernährung und etwas mehr Bewegung im Alltag, um dauerhaft abzunehmen. Zusammen mit dem von uns getesteten ICG Fatburner können Sie so schnell und einfach überflüssiges Körperfett reduzieren.

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